Heidelberger Druck gelingt höchster Gewinn seit Jahren - Ziele erreicht

Dem Maschinenbauer Heidelberger Druck ist dank eines Schlussspurts sein bestes Ergebnis seit Jahren gelungen. Während der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März mit gut 2,5 Milliarden Euro den Vorjahreswert minimal übertraf, legte der Nettogewinn um 29 Prozent auf 36 Millionen Euro zu. "Jetzt müssen wir die strategischen Weichen hin zu einem auf die Kundenbedürfnisse fokussierten digitalen Unternehmen stellen", sagte Vorstandschef Rainer Hundsdörfer bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen am Freitag in Heidelberg. So könnten Umsatz und Rentabilität auch künftig wachsen.
05.05.2017 08:00

Die Bestelllage sieht derzeit überraschend gut aus. Im vergangenen Jahr wuchs der Auftragseingang um vier Prozent auf fast 2,6 Milliarden Euro. Auch der Umsatz auf Vorjahresniveau überraschte: Nach den ersten neun Monaten hatte hier noch ein Rückgang von sieben Prozent zu Buche gestanden. Unter dem Strich rettete erst das vierte Quartal den Konzern in die Gewinnzone.

Die stärkere Ausrichtung auf digitales Geschäft schlägt sich auch in einer neuen Konzernstruktur nieder. Seit 1. April zeichnet die Sparte Heidelberg Digital Technology (HDT) für den Bogen-Offset-Druck, den Etikettendruck und die Druckweiterverarbeitung verantwortlich. Dort sollen Technologien für neue Geschäftsmodelle entstehen. Der Bereich Heidelberg Digital Business & Services (HDB) ist für Dienstleistungen und Verbrauchsmaterial, Gebrauchtmaschinen und digitale Drucktechniken zuständig. Das Segment Heidelberg Financial Services (HDF) bleibt in bisheriger Form bestehen./stw/stb

(AWP)