Heidelberger Druckmaschinen will wieder kräftig wachsen

Der Anlagenbauer Heidelberger Druck hat sich nach seiner Rückkehr in die Gewinnzone ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2022 will der Konzern den Umsatz auf rund 3 Milliarden Euro und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 250 bis 300 Millionen steigern, wie er am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. Der Nachsteuergewinn soll zudem auf mehr als 100 Millionen Euro anziehen. Im Geschäftsjahr 2016/17 hatte HeidelDruck einen Umsatz von rund 2,5 Millionen Euro sowie ein Ebitda von 179 Millionen Euro erzielt.
08.06.2017 08:11

Nachdem Heidelberger Druckmaschinen infolge der Finanzkrise lange Zeit stark unter Druck geraten war, soll das künftige Wachstum hauptsächlich über den Ausbau des Digitalgeschäfts kommen. Zu den ersten Massnahmen zählte hierbei die Übernahme des Bamberger Softwareherstellers Docufy Anfang Mai. Daneben will Heidelberger Druck auch im Geschäft mit Verbrauchsmaterialien wachsen. Dafür wollen die Heidelberger nun das Geschäft mit Lacken und Drucksaal-Chemikalien des bisherigen Partners Fujifilm Europe übernehmen. Der Umsatz dieses Geschäfts liegt laut Unternehmensangaben bei rund 25 Millionen Euro./kro/fbr

(AWP)