Hellofresh nimmt zweiten Anlauf an die Börse

Der Kochboxenversender Hellofresh wagt einen zweiten Versuch an der Börse. Das Unternehmen bereite eine Notierung im geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse vor, teilte Hellofresh am Dienstag mit. Das geplante öffentliche Angebot soll eine Kapitalerhöhung von etwa 250 Millionen bis 300 Millionen Euro umfassen. Die Erlöse will das Unternehmen vor allem in die Expansion des Geschäft stecken.
10.10.2017 08:28

Hellofresh, an der die Startupschmiede Rocket Internet beteiligt ist, hatte Ende 2015 schon einmal versucht, an die Börse zu gehen, hatte dann aber einen Rückzieher gemacht. Mitgründer Dominik Richter bezeichnete den jetzigen Zeitpunkt als den "richtigen Moment" für einen Börsengang.

Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und lieferte mit über 2000 Mitarbeitern im zweiten Quartal insgesamt 33,7 Millionen Mahlzeiten an die etwa 1,3 Millionen aktiven Kunden aus. Der Umsatz betrug 230 Millionen Euro. Hellofresh schreibt dabei noch Verluste - will aber innerhalb der nächsten 15 Monate die Gewinnschwelle beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) sowie mittelfristig eine bereinigte Ebitda-Marge von 12 bis 15 Prozent erreichen./nas/jha/

(AWP)