Helvetia hält an 2020-Zielen fest - Volumen von 10 Mrd CHF angestrebt

Die Helvetia bleibt ihren Gruppenzielen aus dem Strategieprogramm 20.20 treu und will profitabel wachsen. Dabei soll das Geschäftsvolumen bis 2020 in den Bereich von 10 Mrd CHF gesteigert werden, im Jahr 2016 lag es bei 8,5 Mrd. Stärken will Helvetia etwa das Hypotheken- oder auch das KMU-Geschäft, wie am Montag aus der Präsentation zum Geschäftsabschluss 2016 hervorgeht.
13.03.2017 07:49

Punkten will Helvetia mit neuen Online-Modellen sowie mit dem bestehenden Online-Direktversicherer smile.direct. So habe man eine Mehrheitsbeteiligung am grössten technologiebasierten Schweizer Hypothekenvermittler Moneypark übernommen und Anfang 2017 einen eigenen Venture Fund lanciert, der in den nächsten Jahren insgesamt 55 Mio CHF in rund 25 versicherungsnahe Start-ups investiert, schreibt Helvetia.

Zu den weiteren am Montag bekräftigten Zielen zählen das EK-Renditeziel von 8-11% oder die Ambition, in der Nichtlebenversicherung die Combined Ratio unterhalb der 93%-Marke zu halten. Mit dem Swiss Solvency Test wird derweil ein Ratio im Bereich von 140 bis 180% angepeilt, was 2016 auch gelungen ist.

Aus der Integration der übernommenen Nationale Suisse und Basler Österreich will Helvetia Synergien in der Höhe von über 130 Mio CHF vor Steuern generieren. Davon seien 2016 bereits 118 Mio erreicht worden, heisst es in der Präsentation weiter. Die Integrationskosten seien mit 160-200 Mio budgetiert, bis Ende des vergangenen Jahres wurden mit 217 Mio etwas mehr verbucht.

mk/ra

(AWP)