Helvetia Schweiz erhöht Ausschüttung an Versicherte leicht

(Mit weiteren Details ergänzt) - Die Helvetia Versicherungen haben 2016 in der beruflichen Vorsorge die Ausschüttung an die Kunden im Geschäft, das der sogenannten Mindestquote unterstellt ist, leicht erhöht auf 90,8% von 90,5%. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Mindestwert von 90%.
16.05.2017 09:35

2015 hatte die Helvetia-Gruppe diese Ausschüttung um 3,6 Prozentpunkte auf 90,5% reduziert. Im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, betrug die Ausschüttungsquote im vergangenen Jahr 91,8%.

Die Leistungen an Versicherte erhöhten sich 2016 leicht um 0,2% auf 713,4 Mio CHF, wie Helvetia am Dienstag mitteilte. Das Prämieneinnahmen im Bereich der beruflichen Vorsorge stiegen dabei um 4,5% auf 2,66 Mrd CHF.

Die Bruttoeinnahmen werden auf 784,3 Mio CHF beziffert, was einem Anstieg um 0,2% entspricht. Der Betriebsaufwand stieg um 1,7% auf 88,7 Mio CHF. Das Betriebsergebnis fiel mit 70,9 Mio CHF (+0,7%) gegenüber dem Vorjahr fast unverändert aus.

Die Verzinsung der überobligatorischen Guthaben sank innert Jahresfrist von 1,75% auf 1,00%. Die Anzahl Kollektivverträge blieb mit 17'809 nahezu stabil (-0,1%). Die Zahl der Versicherten stieg um 1,5% auf 222'376.

Angesichts der weiterhin ungünstigen Rahmenbedingungen bei den Umwandlungssätzen und der Mindestverzinsung im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge, verfolge man eine bewusst vorsichtige Zeichnungspolitik von neuen Kunden bei der Vollversicherung, schreibt der Versicherer.

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(AWP)