Helvetia zeichnet in der beruflichen Vorsorge mehr Prämien

Die Versicherungsgruppe Helvetia ist in der Schweiz in der beruflichen Vorsorge gemessen an den Prämieneinahmen im vergangenen Jahr gewachsen. Das Volumen stieg insgesamt um 4,5% auf 2,66 Mrd CHF, wobei sich die sogenannten periodischen Prämien mit einem Volumen von 1,22 Mrd CHF stabil entwickelten, wie die Helvetia am Dienstag mitteilt. Die Einmaleinlagen legten den Angaben zufolge um 8,3% auf 1,45 Mrd CHF zu, wofür hauptsächlich eine Umbuchung von Überschussdepots in die Altersguthaben als Grund angeführt wird.
16.05.2017 08:50

Die Anzahl Kollektivverträge blieb mit 17'809 nahezu stabil (-0,1%), während die Zahl der Versicherten um 1,5% auf 222'376 stieg. Trotz des Rückgangs an Kollektivverträgen sei die Nachfrage von Unternehmen insbesondere nach Vollversicherungsverträgen ungebrochen hoch geblieben, heisst es. Angesichts der weiterhin ungünstigen Rahmenbedingungen mit zu hohen Umwandlungssätzen und der hohen Mindestverzinsung im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge verfolge man jedoch eine bewusst vorsichtige Zeichnungspolitik von neuen Kunden bei der Vollversicherung, heisst es.

Die Bruttoeinnahmen werden auf 784,3 Mio CHF beziffert, was einem Anstieg um 0,2% entspricht. Der Betriebsaufwand legte um 1,7% auf 88,7 Mio CHF zu und das Betriebsergebnis um 0,7% auf 70,9 Mio.

Das "solide" Geschäftsergebnis ermögliche nebst der garantierten Verzinsung von 1,25% bei den obligatorischen Altersguthaben eine Verzinsung der überobligatorischen Guthaben von 1,0%. Zudem könne ein Risikoüberschuss von 5% der Risikoprämien ausgeschüttet werden.

cp/tp

(AWP)