Helvetia an Zukäufen in Spanien und Deutschland interessiert

St. Gallen (awp/sda) - Der Versicherer Helvetia ist bis 2020 an weiteren Zukäufen in Spanien und Deutschland in der Nichtlebenversicherung interessiert. Kurzfristig müsse aber erst die Integration der übernommenen Nationale Suisse und der Basler Österreich abgeschlossen werden.
08.07.2016 10:09

Dies sagte der abtretende Helvetia-Chef Stefan Loacker in einem Interview mit dem "St. Galler Tagblatt" vom Freitag: "Akquisitionen kann man auch nur bedingt planen. Es kommt immer darauf an, welche Gelegenheiten sich ergeben und ob diese zu uns passen."

Wegen der Effizienzsteigerung Arbeitsplätze von der Schweiz ins Ausland zu verlagern, stehe nicht auf der Agenda. "Wir haben die jeweiligen Wertschöpfungsketten in unseren einzelnen Ländermärkten und arbeiten vor Ort an der Effizienz", sagte Loacker.

Loacker tritt per Ende August nach neun Jahren im Amt zurück. Sein Nachfolger wird Philipp Gmür, der Chef von Helvetia Schweiz ist.

tp

(AWP)