Henkel sieht US-Geschäft auch unter Trump gut aufgestellt

Der Konsumgüterkonzern Henkel hält auch unter einer Regierung Donald Trump an seiner Strategie für Amerika fest. "Ich hoffe, dass die neue Regierung die richtigen Wachstumsimpulse setzen wird", sagte Vorstandschef Hans Van Bylen dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Handelsschranken hätten auf das Geschäft von Henkel wohl wenig Einfluss, denn die Produktion von Konsumgütern und Klebstoffen laufe sehr lokal ab. Für den Welthandel wären protektionistische Massnahmen allerdings schädlich.
03.02.2017 08:50

Der Hersteller von Persil-Waschmittel, Schwarzkopf-Shampoo und Loctite-Kleber hatte sein Standbein in den USA vergangenen Sommer durch die Übernahme des Waschmittelherstellers Sun für 3,2 Milliarden Euro kräftig ausgebaut. Seitdem macht der Konzern rund ein Viertel seines Konzernumsatzes in den Vereinigten Staaten. Henkel hat dort 50 Standorte und beschäftigt rund 8000 Mitarbeiter. Derzeit verlagert Henkel die Zentrale für das US-Konsumgütergeschäft an die Ostküste./she/stw/fbr

(AWP)