Arealentwickler - Hiag zahlt höhere Dividende

Der Arealentwickler Hiag weist für das Geschäftsjahr 2016 einen etwas höheren Liegenschaftsertrag aus.
20.03.2017 07:53
Projektskizze eines von Hiag geplanten Areals in Biberist.
Projektskizze eines von Hiag geplanten Areals in Biberist.

Aufgrund eines tieferen Neubewertungserfolgs bleiben die Gewinnzahlen jedoch hinter dem Vorjahr zurück. Die Dividende wird erhöht. Der Liegenschaftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% auf 52,4 Mio CHF. Einerseits ist dies auf das im Berichtsjahr erworbene Areal in Yverdon-les-Bains zurückzuführen, andererseits auf den tieferen Leerstand. Die Leerstandsquote kam Ende Jahr bei 15,3% zu liegen nach 15,9% Ende Juni bzw. 16,0% Ende 2015.

Die turnusmässige Neubewertung der Immobilien führte jedoch zu einem rund ein Drittel tieferen Erfolg von 20,0 Mio CHF. Dies bei einem unveränderten Diskontierungssatz, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. In der Folge schrumpfte das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA um 14% auf 56,0 Mio CHF. Unter dem Strich verbleibt ein Überschuss von 46,4 Mio CHF nach 59,5 Mio in 2015.

Den Aktionären wird dennoch die Erhöhung der Dividende auf 3,60 CHF von zuvor 3,50 CHF je Aktie vorgeschlagen. Die Ausschüttung soll wieder in Form einer für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfreien Kapitalrückzahlung erfolgen, wie es heisst. Der Wert des 112 Immobilien umfassenden Liegenschaftsportfolios stieg im Berichtszeitraum um 1,5% auf 1,24 Mrd CHF am Jahresende.

Im Geschäftsjahr 2017 strebt die Geschäftsleitung um CEO Martin Durchschlag aufgrund der geplanten Fertigstellungen von einigen Bauprojekten eine weitere Steigerung des Liegenschaftsertrags an. Die bestehenden Promotionsprojekte sollten dabei auch 2017 wieder Mittel für die Finanzierung der Pipeline beisteuern. Weiter wird erstmals ein "massgeblicher" Umsatzbeitrag des Segments Hiag Data erwartet. Dabei handelt es sich um eine im Sommer 2016 lancierte IT-Infrastrukturplattform.

(AWP)