HNA legt sich nicht fest bei Beginn von Passagierflügen nach China

Nach dem Verkauf des Mammutanteils am Flughafen Hahn an die HNA legt sich die chinesische Firmengruppe noch nicht fest, ob es bereits im nächsten Jahr die ersten Passagierflüge in die Volksrepublik geben wird. Nur eine Woche nach der Vertragsunterzeichnung sei es noch zu früh für klare Zeitangaben, sagte HNA-Sprecher Christoph Goetzmann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Planungen für Passagierflüge vom Hunsrück nach China seien komplex und zeitaufwendig. Leichter zu organisierende Frachtflüge ins Reich der Mitte könnten dagegen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" schon im dritten Quartal 2017 aufgenommen werden.
17.08.2017 13:43

HNA hatte bei den Hahn-Verkaufsverhandlungen 2018, das Jahr des 200. Geburtstags des aus Trier stammenden Philosophen Karl Marx, für Passagierflüge nach China ins Auge gefasst. Marx ist in der Volksrepublik überaus bekannt. Wie die Zeitung "Trierischer Volksfreund" am Donnerstag berichtete, ist die Zahl der Flugrechte für chinesische Airlines in Deutschland allerdings derzeit ausgeschöpft. Der Flughafen Hahn war zuvor überwiegend im Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz. Hessen hält weiterhin einen Anteil von 17,5 Prozent./jaa/DP/fbr

(AWP)