Höhere Energiekosten und schlechtes Wetter bremsen HeidelbergCement etwas

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal von einer besseren Nachfrage vor allem in Nordamerika und Europa profitiert. Allerdings bremsten höhere Energiekosten, schlechte Wetterbedingungen und ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien und Ghana. Von Januar bis März ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 2 Prozent auf 383 Millionen Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte. Damit schnitt HeidelbergCement etwa schlechter ab als Experten erwartet hatten.
10.05.2017 07:14

Der Umsatz verharrte mit knapp 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Verlust von 70 Millionen Euro. Das waren 2 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings ist im Vorjahresquartal der Fehlbetrag von Italcementi nicht berücksichtigt. HeidelbergCement hatte den italienischen Konkurrenten im vergangenen Jahr übernommen. Das erste Quartal ist bei Baustoffkonzernen traditionell das schwächste Jahresviertel. Die Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigte das Unternehmen./mne/fbr

(AWP)