Höhere Energiekosten und Wettbewerbsdruck drücken auf HeidelbergCement-Bilanz

Beim Baustoffkonzern HeidelbergCement haben im zweiten Quartal höhere Energiekosten und schlechte Wetterbedingungen auf die Bilanz gedrückt, Hinzu kamen ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien, Thailand und Ghana sowie weniger Arbeitstage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von März bis Juni ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) pro forma um ein Prozent auf 964 Millionen Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Damit schnitt HeidelbergCement schlechter ab als Experten erwartet hatten.
01.08.2017 07:05

Der Umsatz legte mit 4,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent zu. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 358 Millionen Euro. Das waren 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu beigetragen haben neben geringeren Finanzierungskosten auch Synergien aus der Italcementi-Übernahme. HeidelbergCement hatte den italienischen Konkurrenten im dritten Quartal 2016 für rund 3,7 Milliarden Euro übernommen. Die Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigte das Unternehmen./mne/fbr

(AWP)