Hotelkonzern Accor macht Terror in Frankreich zu schaffen

PARIS (awp international) - Die Terroranschläge in Frankreich und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Brasiliens haben dem Hotelkonzern Accor zugesetzt. Durch den Nachfrageeinbruch in diesen Ländern sank der operative Gewinn (Ebit) im ersten Halbjahr um fast 9 Prozent auf 239 Millionen Euro, wie Accor am Mittwoch mitteilte. Dies war weniger als Analysten erwartet hatten. Der Nettogewinn sank sogar um knapp 19 Prozent auf 74 Millionen Euro.
27.07.2016 18:22

Geschmälert wurden die Ergebnisse auch durch Währungseffekte, allen voran die Schwäche des Brasilianischen Reals, des Britischen Pfunds und des Australischen Dollars wirkten sich negativ aus. Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten um 4,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse hingegen um zwei Prozent.

Im Gesamtjahr peilt das Unternehmen, dem Marken wie Pullman, Mercure, Novotel und Ibis gehören, einen operativen Gewinn von 670 bis 720 Millionen Euro an. Dazu soll auch die erstmalige Konsolidierung der übernommenen Hotelgruppe Fairmont Raffles Hotels International (FRHI) beitragen./she/he

(AWP)