Hotelplan-CEO: 2016 wird kein gutes Jahr für Badeferien

Zürich (awp) - Hotelplan-CEO Thomas Stirnimann sieht einen schwierigen Reisesommer für das Badeferiengeschäft: "Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass 2016 kein gutes Jahr wird, und persönlich glaube ich auch nicht an eine wundersame Erholung im Sommer", sagte er im Interview mit der "Handelszeitung" (Vorabinfo Ausgabe 15.5.).
15.06.2016 16:55

Im Badeferienbereich machten Tunesien, Ägypten und die Türkei normalerweise einen Drittel des Geschäfts aus. Aufgrund politischer Unruhen seien diese Destinationen im Tief: "Wenn das quasi über Nacht nicht mehr gefragt ist, dann können wir das mit einer 5- oder auch 10-prozentigen Steigerung in Spanien nicht wettmachen", meinte Stirnimann.

Für die gesamte Firma ist er allerdings optimistischer: "Ich gehe davon aus, dass wir 2016 auf Gruppenstufe schwarze Zahlen schreiben, also mit einem positiven EBITDA durchs Jahr kommen." Das Ferienhaus- und Ferienwohnungsgeschäft sei auf Rekordkurs, Geschäftsreisen liefen gut, und Hotelplan England habe in der zweiten Winterhälfte mit Skitouristen für die "beste Auslastung aller Zeiten" gesorgt. Und in Italien, wo Hotelplan schon lange mit Verlusten kämpfe, zeichne sich noch dieses Jahr eine Lösung ab.

uh/rw

(AWP)