Iberdrola baut bei Gewinn auf das Ausland - Spanien-Geschäft unter Druck

Der spanische Energiekonzern Iberdrola hofft eine schwierige Entwicklung in seiner Heimat mit besseren Geschäften im Ausland wettzumachen. Vor allem ein Einbruch bei der Wasserkraft liess den operativen Gewinn (Ebitda) in den ersten neun Monaten um fünf Prozent auf 5,4 Milliarden Euro sinken, wie Iberdrola am Dienstag in Madrid mitteilte. Zuwächse im internationalen Stromnetz-Geschäft bremsten den Gewinnrückgang. Der Umsatz stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Der Überschuss legte um 18 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu - auch wegen eines starken Geschäfts ihrer brasilianischen Tochter Neoenergia.
07.11.2017 09:50

Die Iberdrola-Führung erwartet daher, dass der Konzern seinen Gewinn im Gesamtjahr auch unter dem Strich steigern kann. Dazu sollen unter anderem die Stromnetze und das Geschäft mit Erneuerbaren Energien beitragen./stw/nas

(AWP)