Iberdrola profitiert von Gamesa-Fusion - Operativ herrscht jedoch Flaute

Der spanische Versorger Iberdrola hat im ersten Halbjahr von einem Sonderertrag aus der Fusion der Windanlagenbauer Gamesa und Siemens profitiert und den Gewinn gesteigert. Unter dem Strich verdiente Iberdrola rund 1,5 Milliarden Euro und damit 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Fusion von Gamesa und Siemens Wind war im April vollzogen worden, Gamesa-Grossaktionär Iberdrola flossen so 255 Millionen Euro zu, davon 198 Millionen Euro in Form einer Sonderdividende.
20.07.2017 09:26

Operativ lief es hingegen weniger rund. Das operative Ergebnis (Ebitda) sank um 3,6 Prozent auf rund 3,75 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren unter anderem eine durch Trockenheit bedingte geringere Produktion von Wasser- und Windkraft in Spanien. Die Stromerzeugung sank daher um 4,7 Prozent. Schwächere Geschäfte in Grossbritannien sowie der stärkere Euro wirkten sich ebenfalls negativ aus. Der Umsatz nahm um 1,8 Prozent auf rund 15,2 Milliarden Euro zu./nas/jha/stb

(AWP)