IBM kämpft weiter mit Umsatzrückgang

Der IT-Riese IBM leidet weiter unter schwachen Verkäufen im Computer-Kerngeschäft. Im ersten Quartal sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar (17,0 Mrd Euro), wie der US-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Es war bereits das zwanzigste Quartal mit einem Umsatzminus in Folge. Der Überschuss ging um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar zurück.
18.04.2017 22:44

Analysten hatten zwar mit einem noch etwas geringeren Gewinn, aber mit höheren Erlösen gerechnet. Anleger reagierten enttäuscht. Die IBM-Aktie fiel nachbörslich zunächst um fast vier Prozent. Der Konzern tut sich schwer mit dem von Vorstandschefin Ginni Rometty forcierten Wandel vom klassischen Computer-Hersteller zum modernen Anbieter von Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software./hbr/DP/he

(AWP)