ICT-Verband will an CeBIT mit Schweizer Innovationen punkten

Zürich (awp) - Der Schweizer Dachverband der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICTswitzerland) will dem Trend der digitalen Transformation der Wirtschaft Vorschub leisten und setzt auf selbstfahrende Postautos und Startups, um an der CeBIT-Messe 2017 mit der Präsentation von digitalen Lösungen von Schweizer Unternehmen zu punkten.
24.11.2016 12:57

Die digitale Wirtschaft umfasst immer weitere Bereiche der Wertschöpfung. An der d!conomy-Tagung vom Donnerstag in Zürich wurden Innovationen vorgestellt, die den Wirtschaftsstandort vermehrt auf die Landkarte der digitalen Wirtschaftswelt setzten sollen. Andreas Kaelin, Geschäftsführer von ICTswitzerland, stellte dazu an einer Medienkonferenz den Fahrplan der Schweizer Unternehmen für die Fachmesse vor.

Denn der wichtige Absatzmarkt Deutschland sei über die Plattform der CeBIT optimal zu erreichen und eine gute Gelegenheit, um Schweizer Innovationen zu präsentieren, so Kaelin. In der Schweiz stagniere nämlich der Anteil der ICT-Branche an der Bruttowertschöpfung. Seit 2010 fiel die Branche um mehrere Plätze hinter andere Wirtschaftszweige zurück: "Darum müsse wir an Anlässen wie der CeBIT die Schweizer ICT-Branche und ihre Produkte wieder in den weltweiten Fokus rücken", sagte Kaelin.

Konkret stellt die Schweizer Post an der Messe zwei selbstfahrende Postautos zur Verfügung, die Messebesucher auf dem Gelände transportieren. Die Post betreibe bereits selbstfahrende Smart Shuttles in Sion und präsentiere diese nun an der CeBIT.

Auch Startups sollen an der Messe eine Rolle spielen. Geplant ist ein Schweizer Ausleger an der gleichzeitig stattfindenden Partnermesse SCALE11, wo mehrere Schweizer Startups präsent sein sollen, so Kaelin. Als Beispiel nannte er das Startup Fotokite, das eine Art Drohne an der Leine für Luftaufnahmen herstellt. Aber auch Vertreter der ETH und anderer Hochschulen werden an der CeBIT ihre Produkte vorstellen.

sta/rw

(AWP)