Immofonds erzielt im Halbjahr 2017/18 höhere Mieteinnahmen

Der an der SIX kotierte Immofonds hat im ersten Halbjahr 2017/18 den Wert des Liegenschaftportfolios gesteigert und mehr an Mieterträgen eingenommen. In dem per Ende Dezember abgeschlossenen Halbjahr erhöhten sich die Mieterträge trotz der Senkung des Referenzzinssatzes um 2,7% auf 35,0 Mio CHF, wie die Fondsgesellschaft am Donnerstag mitteilt.
15.02.2018 08:40

Neben den Neubauten habe auch die bessere Vermietung der Wohnungen im Liegenschaftenbestand zum besseren Ergebnis beigetragen. Dabei blieb die Mietertrags-Ausfallrate trotz Inbetriebnahme der Neubauten mit 5,1% (VJ 5,0%) stabil, und der Nettoertrag wuchs um 2,4% auf 21,2 Mio CHF an. Nach Abzug von Kapitalgewinnen bzw. -verlusten resultierte beim Gesamterfolg ein Plus von 8,5% auf 22,4 Mio.

Der Nettoinventarwert pro Immofonds-Anteil betrug Ende 2017 nach der Ausschüttung einer Dividende von 13,50 je Titel im Oktober 307,45 CHF. Ende 2016 hatte Immofonds einen Nettoinventarwert in Höhe von 302,00 CHF ausgewiesen.

Der Marktwert der Liegenschaften des Immofonds nahm derweil um 7,0% auf 1,43 Mrd CHF zu. Die Neubauten an der Hinterbergstrasse in Zürich, an der Lagerstrasse in Chur und an der Salensteinerstrasse in Ermatingen seien nun fertiggestellt. Damit gingen 80 Wohnungen in den Bestand über. Ende 2017 waren die Liegenschaften in Zürich und Chur voll und in Ermatingen zu 80% vermietet. Die Sanierung der Liegenschaft in Kriens-Obernau sei ebenfalls abgeschlossen worden, heisst es weiter.

Der Neubau in Aarburg komme planmässig voran, schreibt Immofonds weiter. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Wohnungen im Mai 2018 bezugsbereit sind, wobei die Vermietung der Einheiten erfolgreich angelaufen sei. Die Totalsanierung am Rennweg in Zürich verlaufe ebenfalls nach Plan. Dort werde das Reformhaus Müller das Ladenlokal auf der Retailfläche Mitte Februar 2018 eröffnen und die Wohnungen würden im Mai bezogen.

mk/rw

(AWP)