Immofonds erzielt stabile Anlagerendite von 6,4% - Wechsel an Unternehmensspitze

Der an der SIX kotierte "Immofonds" hat im per Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/17 eine gegenüber dem Vorjahr stabile Anlagerendite erzielt. Die Ausschüttung je Anteil bleibt bei 13,50 CHF je Anteil. Das Nettovermögen des Fonds hat erstmals die Milliardengrenze überschritten. An der Spitze der Fondsleitung kommt es zu einem Personalwechsel.
29.09.2017 13:16

Die Nettomietzinseinnahmen gingen um 0,2% auf 68,5 Mio CHF zurück, wobei sich die Mietertrags-Ausfallquote auf 5,1% Ende Juni erhöhte von 4,8% am Bilanzstichtag des Vorjahres, wie die Fondsgesellschaft am Freitag mitteilte. Der Gesamterfolg sank hingegen um 4,0% auf 62,3 Mio CHF, hauptsächlich aufgrund von "nicht realisierten Kapitalgewinnen" in Höhe von 21,2 Mio. Die Ausschüttung von 13,50 CHF je Anteil ergibt eine Ausschüttungsrendite von 3,0%.

MARKTWERT DER LIEGENSCHAFTEN STEIGT UM 5,6%

Der Marktwert der Liegenschaften stieg auf Jahressicht um 5,6% auf 1,41 Mrd CHF am Bilanzstichtag. Während des Berichtsjahres gingen die neu erstellten Wohnliegenschaften in Chur und in Zürich in den Portfoliobestand über, womit sich die Anzahl Wohnungen um rund 50 auf etwas über 3'600 erhöhte, wie es weiter heisst.

Im Berichtszeitraum hat der Fonds ein Grundstück in Ermatingen im Kanton Thurgau erworben und darauf den Angaben zufolge vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Wohnungen realisiert, die im zweiten Halbjahr 2017 vermietet werden. Insgesamt gehören nun 123 Liegenschaften zum Portfolio, davon mehrheitlich Wohnliegenschaften (89%). In Neubauten wurden insgesamt 41,4 Mio CHF investiert.

Die Anlagerendite bezogen auf den Nettoinventarwert entwickelte sich mit 6,4% stabil. Im Jahresverlauf legte der Börsenkurs der Fondanteile um 1,3% auf 455,75 CHF zu - ein Aufschlag zum Inventarwert von 45%. Das Nettofondsvermögen stieg um 1,7% auf 1,01 Mrd CHF.

ANDREAS JANETT ZUM VRP NOMINIERT - GABRIELA THEUS ÜBERNIMMT GESCHÄFTSLEITUNG

Ferner teilt Immofonds mit, dass sich Verwaltungsratspräsident Othmar Stöckli an der Generalversammlung vom 30. November aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellt. Zu seinem Nachfolger wird Andreas Janett vorgeschlagen, der an der Generalversammlung 2016 in den Verwaltungsrat gewählt wurde. Er ist seit 2015 Mitglied der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank.

Zudem übernimmt Anfang Oktober Gabriela Theus den Vorsitz der Geschäftsleitung. Theus war bis März Finanzchefin des an der SIX kotierten Immobilienunternehmens Zug Estates. Sie folgt in dieser Position auf Dominik Weber, der diese Funktion die vergangenen fünf Jahre innehatte.

cp/ra

(AWP)