Immofonds steigert Mietzinseinnahmen und Gewinn

Der Immobilienfonds Immofonds hat im Geschäftsjahr 2017/18 die Mietzinseinahmen um 3,4 Prozent auf 70,8 Millionen Franken gesteigert. Unter dem Strich resultierte ein um 3,7 Prozent höherer Nettoertrag von 42,7 Millionen Franken. Die Ausschüttung bleibt unverändert bei 13,50 Franken pro Anteil.
28.09.2018 08:50

Damit sinkt die Ausschüttungsquote um 6,6 Prozent auf 102,5 Prozent, wie der Immobilienfonds am Freitag mitteilt. Die Ausschüttungsrendite ist gegenüber dem Vorjahr leicht von 3,0 auf 3,1 Prozent angestiegen.

Den Mietertrag steigern konnte Immofonds durch Erstvermietungen und Umbauten. So hat das Unternehmen Liegenschaften in Aarburg und Ermatingen erstmals vermietet, in Chur, Zürich und Kriens lief die Wiedervermietung nach Neu- und Umbauten an. Trotz des hohen Anteils an Wohnungen in der Erstvermietung habe die Mietertragsausfallrate von 5,1 Prozent im Vorjahr auf knapp 5,0 Prozent gesenkt werden können, heisst es dazu in der Mitteilung.

Die Zahl der Wohnungen im Portfolio des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 135 auf 3736 erhöht. Mit den Neubauten hat der Marktwert der Liegenschaft laut Mitteilung erstmals die Marke von 1,5 Milliarden übertroffen. Er beträgt neu 1,53 Milliarden Franken.

Wechsel im Verwaltungsrat

Mit dem Geschäftsergebnis gibt Immofonds auch zwei Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. So werde anstelle von Dieter Widmer René Chopard der Generalversammlung zur Wahl vorgeschlagen, heisst es in der Mitteilung. Peter Bucher soll den altershalber zurücktretenden Theodor Keiser ersetzen.

lie/ra

(AWP)

 
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