Immofonds steigert Mietzinseinnahmen und Gewinn

Der börsenkotierte Immobilienfonds Immofonds hat im Geschäftsjahr 2018/19 mehr an Mieten eingenommen, dabei aber weniger Gewinn erzielt. Der Rückgang des Gewinns ist allerdings finanztechnischer Natur.
26.09.2019 08:00

Die Mieteinnahmen erhöhten sich um über 5 Prozent auf 74,7 Millionen Franken und der nach den Unterhaltskosten übrig bleibende Nettoertrag um gut 6 Prozent auf 45,4 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Mietausfallquote ging dabei um 80 Basispunkte auf 4,2 Prozent zurück.

Wegen der geringeren realisierten und nicht realisierten Kapitalgewinnen reduzierte sich der Gewinn oder der Gesamterfolg um 14,5 Prozent auf 78,3 Millionen Franken. Die Ausschüttung bleibt dennoch unverändert bei 13,50 Franken pro Anteil.

Das Marktumfeld in der Schweiz sei mit einem steigenden Angebot an neuen Wohnungen und sinkenden Mietpreisen anspruchsvoller geworden, hiess es zum per Ende Juni ausgelaufenen Geschäftsjahr. Dank der Optimierung des Portfolios, der Reduktion der Leerstände, Zukäufen und zusätzlichen Erträgen aus im Vorjahr fertiggestellten Liegenschaften hätten die Mieteinnahmen aber zugelegt.

Der Marktwert der Liegenschaften nahm um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zu. Dies ist je zur Hälfte auf Investitionen in neue Liegenschaften und auf marktbedingte Veränderungen zurückzuführen. Für insgesamt über 51 Millionen Franken kaufte Immofonds im Berichtsjahr zwei Liegenschaften in Zürich und eine in Regensdorf. Die Zahl der Wohnungen im Portfolio des Unternehmens lag per Ende Juni bei 3'711, sie verteilen sich auf 127 Liegenschaften.

Wechsel im Verwaltungsrat

Mit dem Geschäftsergebnis gibt Immofonds auch einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. So wird anstelle des zurücktretenden Urs Bosisio die Umweltarchäologin Bettina Stefanini zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.

cf/mk

(AWP)