Innogy und britischer Energiekonzern SSE bündeln britisches Vertriebsgeschäft

Der britische Energiekonzern SSE und die deutsche Innogy sind sich einig: Beide Konzerne wollen ihr britisches Privatkunden- und Vertriebsgeschäfts zusammenlegen. Das teilten beide Unternehmen am Mittwochmorgen mit. Am gestrigen Dienstag bestätigen beide Konzerne bereits Gespräche darüber.
08.11.2017 08:28

Die neue Firma soll ein neues, unabhängiges und börsennotiertes Unternehmen werden. Hier will Innogy seine Vertriebsaktivitäten der Tochtergesellschaft Npower mit den SSE-Vertriebsaktivitäten (Endkundengeschäft) und der Einheit Energy+ von SSE in Grossbritannien zusammenzuführen. Daran werden die Deutschen 34,4 Prozent halten und die Aktionäre der Briten sollen die verbleibenden 65,6 Prozent bekommen. Der Deal muss noch vom Innogy-Aufsichtsrat und bei einer Hauptversammlung von SSE genehmigt werden.

Innogy klagt seit längerem über schwache Geschäfte in Grossbritannien. Das britische Geschäft ist gekennzeichnet von einem harten Wettbewerb und dem Kampf um Kunden. Bereits vor etwa einem Jahr hatte Innogy seiner britischen Tochter Npower ein umfassendes Umbauprogramm verordnet./stk/nas

(AWP)