Innogy verdient im ersten Quartal operativ mehr und bestätigt Prognose

Das Energieunternehmen Innogy hat im ersten Quartal sein operatives Ergebnis gesteigert. Das bereinigte Ebit stieg um 5,5 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro, wie die RWE -Tochter am Freitag mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen von einem guten Netzgeschäft, während die erneuerbaren Energien witterungsbedingt schlechter abschnitten als im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente Innogy mit 632 Millionen Euro 21,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
12.05.2017 07:08

Die Prognose bekräftigte Innogy. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2017 auf rund 4,4 Milliarden Euro und der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf rund 2,9 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte Nettoergebnis wird voraussichtlich bei über 1,2 Milliarden Euro liegen und damit den Wert des Geschäftsjahres 2016 um mindestens 7 Prozent übertreffen.

Allerdings macht Innogy der britische Vertrieb zu schaffen, der von einem harten Wettbewerb gekennzeichnet ist. Das Unternehmen geht nicht mehr davon aus, hier im laufenden Geschäftsjahr ein positives bereinigtes operatives Ergebnis zu erzielen. Gegensteuern will Innogy mit zusätzlichen Sparmassnahmen./nas/stb

(AWP)