IPO: Immobilienkonzern Emaar will mit Tochter 1,5 Milliarden Dollar erzielen

Das Immobilienunternehmen Emaar Properties PJSC mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten bringt sein Projektentwicklungsgeschäft an die Börse und will damit 1,5 Milliarden US-Dollar einnehmen. Das wäre der grösste Börsengang in dem Land seit 2014. Der Entwickler des Burj Khalifa in Dubai, des höchsten Wolkenkratzers der Welt, will 800 Millionen Aktien der Tochter mit einer Preisspanne von 5,7 bis 6,9 Dirham (1,33 bis 1,61 Euro) je Anteilsschein verkaufen. Insgesamt sollen 20 Prozent der Projektentwicklungstochter abgegeben werden, wie Emaar am Donnerstag der Börse mitteilte.
02.11.2017 11:22

Der Gang an die Börse hat bereits begonnen, 10 Prozent der verfügbaren Aktien gehen an Privatinvestoren und 90 Prozent an institutionelle Anleger. Der Handel mit den Aktien soll am Dubaier Finanzmarkt am 22. November beginnen.

Emaar plant den Börsengang von Töchtern, um den Wert des Mutterkonzerns zu erhöhen. Dies folgt einem Immobilienboom in Dubai, nachdem Ausländer in einigen Teilen des Emirats inzwischen Eigentum erwerben können. Emaar, Emaar Malls und die Töchter in Saudi Arabien und Ägypten sind bereits an der Börse gelistet. Vor drei Jahren hatte der Börsengang von Emaar Malls, ein Entwickler von Shopping Center und Einzelhandelsimmobilien, 1,6 Milliarden Dollar eingebracht./mne/tav/jha/

(AWP)