IPO: Rüstungskonzern Hensoldt plant Börsengang in Frankfurt

Der Rüstungskonzern Hensoldt will an die Börse gehen. Demnach ist eine Erstnotiz (IPO) im Prime Standard an der Frankfurter Börse geplant, wie das Unternehmen am Dienstag in Taufkirchen bei München mitteilte. Der Börsengang soll bis Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein, hiess es.
08.09.2020 08:22

Hensoldt will den Angaben zufolge bestehende sowie neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung an der Börse platzieren. Mit dem Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen unter anderem seinen Wachstumskurs fortsetzen und die Bilanz stärken, hiess es weiter. Wie viele Aktien platziert werden sollen, teilte Hensoldt nicht mit. Auch zur angepeilten Preisspanne machte der Konzern zunächst keine Angaben.

Hensoldt ist im Bereich der Rüstungselektronik unter anderem in der Radar- und Sensortechnik tätig, das Unternehmen gehört dem Finanzinvestor KKR./eas/stk

(AWP)