IPO: X-Fab will an die Börse - Ausbau der Kapazitäten geplant

Der Halbleiterhersteller X-Fab bereitet seinen Börsengang vor. Geplant sei eine Notierung an der Euronext Paris noch in diesem Frühjahr, wie die X-Fab Silicon Foundries SE am Dienstag in Erfurt mitteilte. Vorgesehen sei die Ausgabe neuer Aktien in Höhe von rund 250 Millionen Euro sowie eine Platzierung bestehender Aktien von Minderheitsaktionären. Die belgische Beteiligungsgesellschaft Xtrion, die als Hauptaktionär derzeit 61,4 Prozent halte, werde bei dem Börsengang keine Aktien verkaufen, hiess es.
07.03.2017 10:59

X-Fab will mit den Erlösen aus dem Börsengang unter anderem Investitionen finanzieren. Nach Unternehmensangaben sollen Kapazitäten ausgebaut und Technologien erweitert werden. "Wir sind auf Wachstumskurs", erklärte der Vorstandsvorsitzende von X-Fab, Rudi De Winter. "Als börsennotierte Gesellschaft mit grösseren finanziellen Möglichkeiten können wir dieses Wachstum weiter festigen."

X-Fab beschäftigt nach eigenen Angaben rund 3800 Mitarbeiter in sechs Fertigungsstätten in Deutschland, Frankreich, Malaysia und den Vereinigten Staaten - darunter etwa 770 in Erfurt und 450 in Dresden. Die Firmengruppe hat 2016 einen Gesamtumsatz von 513 Millionen US-Dollar (etwa 465 Mio Euro) erwirtschaftet. Das sei eine Steigerung der Erlöse um 55 Prozent. 2015 betrug der Umsatz noch 331 Millionen US-Dollar (rund 300 Mio Euro)./geh/DP/she

(AWP)