Kein Tesla-Rückruf wegen Unfall mit Autopilot nötig

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla kommt um einen Rückruf wegen eines tödlichen Unfalls mit einem halb-autonom fahrenden Wagen herum. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine sechsmonatige Untersuchung abgeschlossen, ohne dass die Autos in die Werkstätten beordert wurden.
19.01.2017 18:58

Es sei kein Hinweis auf einen Defekt gefunden worden, der einen Rückruf aus Sicherheitsgründen erfordere, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Tesla hatte im September Nachbesserungen an dem Autopilot-Fahrassistenten vorgenommen wie etwa neue Beschränkungen für die autonome Lenkung. Diese hätten laut Firmenchef Elon Musk wahrscheinlich die tödliche Kollision eines Tesla mit einem Lastwagen im Mai verhindert.

Der Tesla-Fahrer hatte bei dem Unfall den Autopiloten aktiviert und war den Behörden zufolge zu schnell unterwegs. Tesla hatte erklärt, das Unternehmen habe seinen Kunden immer klar gesagt, dass der Autopilot stets die Aufmerksamkeit des Fahrers erfordere. Zahlreiche Hersteller setzen für die Zukunft auf das sogenannte autonome Fahren. Der Erfolg der neuen Technologie dürfte in erster Linie von ihrer Sicherheit abhängen.

(AWP)