Knorr-Bremse will im vierten Quartal an die Börse gehen

Die Börsenpläne des Bremsenherstellers Knorr-Bremse werden konkreter: Der Konzern plant seinen Börsengang nun für das vierte Quartal im Prime Standard an der Frankfurter Börse. Beim IPO (Initial Public Offering) sollen ausschliesslich bestehende Aktien aus dem indirekten Besitz des Mehrheitsaktionärs Heinz Hermann Thiele und seiner Familie platziert werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
17.09.2018 08:39

Dabei soll es sich um "einen bedeutenden Minderheitsanteil" handeln. Nach dem Gang aufs Parkett werden den Angaben zufolge Thiele und seine Familie weiterhin die Mehrheit an Knorr-Bremse halten. Seit gut einem Jahr ist ein Börsengang bei Knorr-Bremse immer wieder im Gespräch gewesen.

Knorr-Bremse stellt Bremsen und weitere Teile für Züge und Lkw her, neben Bremsen hat das Unternehmen unter anderem auch Zugtüren, Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot. Starker Mann im Unternehmen ist Eigentümer und Aufsichtsratschef Thiele, der mit dem Börsengang seine Nachfolge regeln will. Knorr-Bremse hatte zur Jahresmitte knapp 29 000 Mitarbeiter./stk/fba

(AWP)