Korr: AMS hat erst 25,1 Prozent der Osram-Aktien im Besitz

(Korrigiert wurde im zweiten Abschnitt das Unternehmen der "früheren Zukäufe", es handelt sich um AMS) - Bei der milliardenschweren Übernahme des Münchner Lichtkonzerns Osram durch AMS steigt die Spannung. Vor Ablauf der Übernahmeangebotsfrist am Dienstagabend hält das österreichische Unternehmen erst 25,1 Prozent der Osram-Anteile in Besitz. Damit die Übernahme zustande kommt, müsste AMS auf mindestens 62,5 Prozent kommen.
01.10.2019 12:08

Bis zum Montagabend wurden dem Unternehmen 8,8 Millionen Osram-Aktien angedient, wie AMS am Dienstag in einer Pflichtmeldung bekannt machte. Dies entspreche einem Anteil von 9,16 Prozent am Grundkapital von Osram. Durch frühere Zukäufe hatte sich AMS bereits rund 15 Prozent der Anteile gesichert. AMS hat bekanntlich Ende vergangener Woche das Übernahmeangebot von 38,50 auf 41 Euro je Aktie aufgestockt.

Der heutige Dienstag ist der letzte Tag, an dem das Angebot angenommen werden kann. AMS muss an dem Tag bis 24 Uhr auf 62,5 Prozent an Osram kommen, damit die Übernahme nicht scheitert. Die meisten grossen Investoren warten allerdings bis zum letzten Moment, ehe sie sich entscheiden.

sig/tt

(AWP)

 
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