Korr: Henkel kann auf Persil bauen - hebt Margenziel an

(Korrigiert wird im letzten Satz die Angabe zur Ebit-Marge. Sie soll über den Wert von 16,5 Prozent steigen.)
11.08.2016 07:50

DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel kann auch im zweiten Quartal auf ein starkes Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln bauen. Die Sparte mit Klassikern wie Persil, Pril oder Perwoll stellte erneut Schwarzkopf-Shampoo oder Loctite-Kleber in den Schatten. Allerdings blieb wegen des starken Euro nichts von dem Wachstum in der Bilanz hängen. Der Konzernumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 4,65 Milliarden Euro zurück, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Aus eigener Kraft wäre Henkel um 3,2 Prozent gewachsen.

Fortschritte machten die Düsseldorfer bei der Profitabilität. Durch Kosteneinsparungen und effizienteres Wirtschaften stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 6,6 Prozent auf 819 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Henkel 561 Millionen Euro und damit 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erwartungen der Analysten konnte der Konzern beim Gewinn übertreffen und zeigte sich zuversichtlicher für die operative Entwicklung im laufenden Jahr. Die bereinigte Ebit-Marge soll nun über den Wert von 16,5 Prozent steigen./she/zb/stb

(AWP)