Korr: Samsung kündigt neues Modell seiner Galaxy Gear VR an

(Berichtigung: Im ersten Absatz wurde die Formulierung präzisiert, dass sich die Brille mit zusätzlicher Speicherkapazität erweitern lässt (statt: "mit einer zusätzlichen Speicherkarte"). Als dritter Absatz wurde eine Erläuterung dazu eingefügt.)
18.08.2016 16:51

KÖLN (awp international) - Samsung will zum 2. September ein verbessertes Modell seiner mobilen Datenbrille Galaxy Gear VR für die Darstellung von virtuellen Welten auf den Markt bringen. Das neue Gerät ist in schwarz gehalten, um Lichtreflexe zu vermeiden, sagte Philipp Schlegel am Donnerstag auf der Computer- und Videospielemesse Gamescom in Köln. Zudem lässt sich die Brille auch mit zusätzlicher Speicherkapazität erweitern, da die VR-Inhalte immer speicherintensiver würden. Wie die Vorgängerversion soll das neue Modell 99 Euro kosten. Wer bei Vodafone Samsungs neues Smartphone Galaxy Note 7 mit einem aktuellen Tarif bis zum 1. September vorbestellt, erhält die Gear VR kostenlos dazu, kündigte der Telekom-Provider am Donnerstag an.

Geräte und Anwendungen für virtuelle Welten sind ein Topthema der diesjährigen Gamescom. Samsung hat nach eigenen Angaben inzwischen 200 000 Stück seiner Gear VR verkauft. Das Headset bezieht seine Inhalte vom eingesteckten Smartphone.

Laut Samsung können Speichermedien wie zum Beispiel eine externe Festplatte an die Brille angeschlossen werden. Ausserdem kann der Speicher mit einer SD-Karte im Smartphone erweitert werden.

Sony zeigt auf der Messe seine Playstation VR, die im Oktober auf den Markt kommen soll. In Verbindung mit Sonys Konsole lassen sich damit auch aufwendigere Spiele spielen. So kann der Spieler etwa in "Robinson" von Crytek Abenteuer mit Dinosauriern auf einem Fantasie-Planeten erleben oder mit "Star Trek" von Ubisoft selbst die Steuerung der Flotte aus der Kult-Serie übernehmen - wahlweise mit bis zu drei weiteren Mitspielern. Messebesucher können in Köln auch HTCs Datenbrille Vive ausprobieren, die mit einem leistungsfähigen PC verbunden mit Hilfe von Sensoren ermöglicht, dass der Nutzer sich im Raum frei bewegt./gri/DP/she

(AWP)