Krankenkasse CPT/KPT beendet Streit mit Genolier-Kliniken

Fribourg (awp) - Die Krankenkasse CPT/KPT und die Klinikgruppe Genolier Swiss Medical Network (GSMN) haben den seit Anfang 2015 laufenden Streit um einen Tarifvertrag beigelegt und rückwirkend per 1. Januar einen neuen Vertrag geschlossen. Darin werden für die nächsten 5 Jahre sinkende Tarife vereinbart, welche die Kunden mit einer Spitalzusatzversicherung erheblich entlasten, wie KPT am Sonntag mitteilt.
03.07.2016 14:40

Seit Anfang 2015 herrschte zwischen der KPT und der Privatklinik-Gruppe Swiss Medical Network ein vertragsloser Zustand für die Übernahme von Spitalkosten, die durch die freiwillige Zusatzversicherung (nach VVG) zu decken sind. In zentralen Punkten lagen die Vorstellungen zwischen den beiden Parteien weit auseinander, schreibt die Krankenkasse.

Der neue VVG-Tarifvertrag gilt ab 1. Juli 2016 und umfasst rückwirkend alle seit Anfang 2016 von Swiss Medical Network geleisteten Behandlungen für KPT-Kunden mit einer Spitalzusatzversicherung. Die Parteien konnten sich gleichzeitig auch für die Leistungen im Jahr 2015 auf einen fairen Kompromiss einigen, heisst es.

Die Vereinbarung sieht einen degressiven Mehrjahres-Tarif sowie administrative Vereinfachungen vor. Das bedeutet, dass sich Preis der Privatklinik-Leistung innerhalb der Laufzeit von 5 Jahren jedes Jahr um einen vorgegebenen Betrag verringert. Zudem entstehe ein Teil der gegenüber dem alten Tarifvertrag deutlich reduzierten Basispreise durch standardisierte, d.h. vereinfachte administrative Abläufe zwischen der KPT und den 15 Kliniken von GSMN.

GSMN ist eine Tochtergesellschaft der Aevis-Gruppe.

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(AWP)