Krebsmittel und Blutverdünner treiben Bristol-Myers Squibb an - Prognose erhöht

NEW YORK (awp international) - Florierende Geschäfte mit Krebsmedikamenten und Blutverdünnern stimmen den US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb noch zuversichtlicher für das laufende Jahr. Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 4,9 Milliarden US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar nach 130 Millionen Dollar Verlust ein Jahr zuvor, wie die Gesellschaft am Donnerstag in New York mitteilte. Damit schnitt der Pharmakonzern besser ab als von Analysten erwartet.
28.07.2016 14:09

Vorstandschef Giovanni Caforio setzte die Latte für 2016 daher ein weiteres Mal nach oben. Im laufenden Jahr soll der Gewinn je Aktie jetzt 2,43 bis 2,53 Dollar erreichen - sechs Cent mehr als bei der letzten Anhebung Ende April gedacht. Dabei geht das Management allerdings von den derzeitigen Wechselkursen aus.

Im Ende Juni abgelaufenen Quartal kamen Bristol-Myers Squibb vor allem die hohe Nachfrage nach seinem neuen Krebsmedikament Opdivo, dem Blutverdünner Eliquis und Mitteln gegen Hepatitis C zugute. Das Unternehmen baut auf Krebstherapien, die das Immunsystem für den Kampf gegen Tumore rüsten. Analysten gehen davon aus, dass diese Arzneien Ende des Jahrzehnts mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes ausmachen. Im zweiten Quartal wuchs der Opdivo-Umsatz bereits um fast das Sechsfache auf 840 Millionen Dollar./stw/jha/stb

(AWP)