Kreise: Ericsson will Kosten durch Joint Venture bei Tochter im Zaum halten

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson sucht offenbar nach einem Partner für seine Tochter Telcordia. Um einen Auftrag der US-Regierung zu erfüllen, wollten die Schweden ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Technologiefirma gründen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Ein entsprechendes Geschäft könne mehr als 500 Millionen US-Dollar schwer sein. An der Suche nach einem Partner sei die Finanzberatung Evercore beteiligt, Finanzinvestoren hätten bereits Interesse signalisiert. Mit dem Deal will das arg kriselnde Unternehmen offenbar die Kosten im Zaum halten. Ericsson wollte die Informationen Bloomberg gegenüber nicht kommentieren.
27.01.2017 16:04

Bei dem US-Grossauftrag geht es unter anderem um das Management von mehr als 500 Millionen Telefonnummern: Damit soll es Kunden möglich werden, beim Anbieterwechsel ihre Telefonnummer zu behalten. Ericsson hatte die Übernahme von Telcordia Anfang 2012 abgeschlossen und damals rund 1,15 Milliarden Dollar dafür bezahlt./men/ees/he

(AWP)