Kuros erhält Marktfreigabe für MagnetOs in USA - Aktie springt an

(Meldung mit Angaben zum Aktienkurs ausgebaut) - Kuros Biosciences kann einen Erfolg aus den USA vermelden. Das kleine Biotech-Unternehmen hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Marktfreigabe für MagnetOs Granulat als Knochenersatz-Extender zur Anwendung an der posterolateralen Wirbelsäule erhalten. An der Börse kommen die News gut an. Die an der SIX kotierte Kuros-Aktie schiesst bei hohen Volumen um über 20% nach oben.
27.02.2017 11:23

Die FDA-Freigabe ermöglicht die Kommerzialisierung in den USA, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. MagnetOs ist gemäss den Angaben ein neuartiger Knochenersatz zur Regeneration des Gewebes am Ort des Implantates. Zahlreiche Studien belegten, dass MagnetOs zu einer vergleichbaren progressiven Knochenbildung führe wie autologe Knochentransplantationen; letzteres entspreche dem aktuellen Goldstandard.

Die jetzt erhaltene, sogenannte 510(k)-Freigabe und die bereits 2016 erfolgte CE-Zertifizierung erlaubten Kuros die Vertriebsaufnahme von MagnetOs sowohl in Europa als auch in den USA, heisst es weiter.

Kuros fokussiert sich auf die Entwicklung von Produkten im Bereich Wundheilung und Geweberegeneration und ist in Schlieren/ZH domiziliert. MagnetOs ist ein Produkt der Ende 2016 von Kuros übernommenen niederländischen Xpand Biotechnology.

AKTIE SPRINGT AN

Die Kuros-Aktie gewinnt am Montag gegen 10.30 bei hohem Volumen knapp 19% auf 21,00 CHF, zwischenzeitlich war der Kurs gar bis auf 21,40 CHF gestiegen. Seit Jahresbeginn hatte der Kurs bis am Freitagabend allerdings um 14% nachgegeben, und auch das Börsenjahr 2016 (-45%) stand unter keinen guten Stern.

Ende 2015 hatte sich die ehemalige und an der SIX kotierte Cytos Biotechnology mit der privat gehaltenen und in Zürich domizilierten Kuros Biosurgery zusammengeschlossen und in Kuros Biosciences umbenannt. Cytos stand 2014 kurz vor der Pleite. Das Unternehmen hatte voll auf die Wirksamkeit eines Asthma-Medikaments gesetzt, konnte aber dessen Wirksamkeit nicht nachweisen. Daraufhin musste die Firma ihre operative Tätigkeit herunterfahren.

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(AWP)