LafargeHolcim erhält Genehmigung zur Restrukturierung in Indien

Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat die Genehmigung für die Restrukturierung in Indien vom Cabinet Committee on Economic Affairs erhalten. Im Zuge der internen Reorganisation erhöht LafargeHolcim seine Beteiligung an Ambuja auf 61,14% und Ambuja übernimmt im Gegenzug eine Beteiligung von 50,05% an ACC Limited, teilt LafargeHolcim am Donnerstag mit.
21.07.2016 07:24

Die Transaktion wird mittels einer Fusion der Holcim India Private Ltd. (HIPL) mit Ambuja vollzogen. In zwei Tranchen übernimmt Ambuja vorerst 24% von HIPL zum Bar-Preis von 35'000 Mio INR. Im Anschluss sollen die Aktien von HIPL und Ambuja fusioniert werden. Im Rahmen der Fusion erhält Holcim 584 Mio neue Aktien von Ambuja, was einer Beteiligungserhöhung von derzeit 50,28% auf 61,14% entspricht, heisst es weiter.

Die Transaktion sei bereits zuvor von allen Anspruchsgruppen einschliesslich der unabhängigen Verwaltungsratsmitglieder, der Minderheitsaktionäre, des Securities and Exchange Board of India, der Börse sowie der zuständigen Gerichte in Indien zugestimmt worden. LafargeHolcim erwarte nun die offizielle Kommunikation vom Foreign Investment Promotion Board (FIPB), um die Transaktion abzuschliessen. Den Plan der Restrukturierung der indischen Beteiligungen hatte die ehemalige Holcim bereits im Juli 2013 präsentiert.

sta/yr

(AWP)