Laser-Start-up Mynaric setzt Ausgabepreis am oberen Rand fest

Das Start-up-Unternehmen Mynaric hat den Ausgabepreis bei seinem Börsengang mit 54 Euro am oberen Ende der Preisspanne festgelegt. Zum Platzierungspreis war der Börsengang über vierfach gezeichnet, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Mynaric will mit seiner Laser-Technologie die Datenübertragung in der Stratosphäre revolutionieren. Mit dem Börsengang soll das notwendige Kapital für die Durchsetzung der neuen Technologie eingesammelt werden.
25.10.2017 19:52

Der Gang auf das Parkett bringt brutto 27,3 Millionen Euro in die Kassen, alle 506 000 Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung. Die Erstnotierung in Frankfurt ist für den 30. Oktober geplant. Das Geld soll unter anderem für den Aufbau einer Serienproduktion verwendet werden, wofür Investitionen in Messsysteme und Montagekapazitäten erforderlich seien.

Die Technologie ist kein Zukunftsprojekt, sondern existiert bereits. Entwickelt wurde das Verfahren am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München. In der Nachbargemeinde Gilching hat sich das 2009 gegründete Unternehmen angesiedelt. An der Datenübertragung in grosser Höhe forschen auch der US-Konzern Google und andere High-Tech Unternehmen./stk/jha/

(AWP)