Linde verdient dank Asien und Europa etwas mehr

Besser laufende Geschäfte in Europa und Asien haben dem vor der Fusion mit Praxair stehenden Linde-Konzern im ersten Quartal Auftrieb gegeben. Zudem entwickelte sich die kleiner Sparte Anlagenbau etwas besser. Der Umsatz kletterte von Januar bis März um 6,6 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in München mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen leicht die Erwartungen der Analysten.
28.04.2017 07:58

Auch das Ergebnis Gewinn fiel höher aus als erwartet. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um knapp sechs Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Hier profitierte Linde auch von seinem Sparkurs. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 344 Millionen Euro. Das waren gut drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In der Bilanz wurde die Logistiktochter Gist herausgerechnet, die Linde verkaufen will. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen./mne/zb

(AWP)