Lombard Odier verdient 2016 weniger, legt aber bei den Verwalteten Vermögen zu

Die Genfer Vermögensverwaltungs-Gruppe Lombard Odier hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Reingewinn fiel um 13% auf 125 Mio CHF zurück. Das schwierige Finanzmarktumfeld habe auf die Stimmung und die Aktivitäten der Kunden gedrückt, schreibt die Bank am Donnerstag in einer Mitteilung.
09.03.2017 09:09

Dies zeigt sich auch am Betriebsertrag, der in der Berichtsperiode um 3% auf 1,04 Mrd CHF gesunken ist. Das operative Aufwands-Ertrags-Verhältnis der Gruppe erhöhte sich dabei auf 83% nach 80% im Jahr 2015.

Die verwalteten Vermögen (Assets under Management, AuM) beliefen sich auf 159 Mrd CHF nach 160 Mrd, wie das Institut weiter mitteilt. Die Kundenvermögen insgesamt stiegen trotz des von Turbulenzen, Volatilität, Unsicherheiten und der daraus entstandenen Zurückhaltung der Kunden geprägten Umfelds um 4% auf 224 Mrd.

Von den Kundenvermögen entfielen 119 Mrd CHF (VJ 116 Mrd) auf Privatkundenvermögen. Zudem platzierten Vermögensverwaltungskunden 45 Mrd (49 Mrd) bei Lombard Odier Investment Managers und Technologie- und Bankdienstleistungskunden vertrauten der Gruppe 69 Mrd (59 Mrd) an.

Die Bilanzsumme betrug Ende des Jahres 16,4 Mrd nach 16,3 Mrd im Jahr zuvor. Die Gruppe habe keine externen Schulden und sei mit einer voll umgesetzten Kernkapitalquote (CET1) nach Basel III von 29,3% (VJ 25,7%) eine der bestkapitalisierten Banken der Welt, heisst es weiter.

mk/ra

(AWP)