Lufthansa-Tochter AUA will Geld vom Staat für schärfere US-Sicherheitsvorgaben

Von den USA ausgehend steht für europäische Airlines und Flughäfen eine weitere Welle an schärferen Kontroll- und Sicherheitsvorkehrungen an. Das wird in den nächsten Wochen auch für die Deutsche Lufthansa und ihre Tochter AUA (Austrian Airlines) ein Thema. AUA-Chef Kay Kratky sieht das aber nicht mehr nur als ein Kostenthema für die Luftverkehrsbranche. Er will, dass der Staat dafür aufkommt.
06.09.2017 17:17

Nach Angaben von Kratky wird die Lufthansa-Gruppe voraussichtlich mit einem zusätzlichen Betrag in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe belastet. Für die AUA bedeute das einen hohen einstelligen Millionenbetrag, sagte der Airline-Chef am Mittwoch auf dem diesjährigen Luftfahrtsymposium.

"Hier muss der Staat eine Sicherheitsinfrastruktur bereitstellen und diese Kosten zu 100 Prozent übernehmen", sagte Kratky. Das Thema der Sicherheitslage sei eher eine Hoheitsaufgabe als eine unmittelbare industrielle Aufgabe. Unter anderem geht es um die Bezahlung verdeckter Kontrollen und neuer Security-Systeme. /rf/kre/APA/nas

(AWP)