Maschinenbauer Aumann wird nach Börsendebüt zusätzliche Aktien los

Der Maschinenbauer Aumann ist nach seinem erfolgreichen Börsendebüt auch alle zur Verfügung stehenden zusätzlichen Aktien los geworden. Sämtliche 780 000 Anteilsscheine aus einer sogenannten Mehrzuteilungsoption ("Greenshoe") seien platziert worden, teilte das Unternehmen am Montagabend im westfälischen Beelen mit. Der Streubesitz werde sich nun auf 46,4 Prozent belaufen.
27.03.2017 20:00

Aumann, das Spezialmaschinen und automatisierte Fertigungslinien herstellt, die bei der Herstellung von Elektromotoren eine Rolle spielen, war am vergangenen Freitag an der Frankfurter Börse gestartet. Seitdem ist der Kurs stark gestiegen. Am Montag gingen die Papiere mit einem Plus von 8,26 Prozent auf 54,89 Euro aus dem Handel.

Aumann hatte die Papiere ursprünglich zu 42 Euro an die Anleger verkauft und damit am oberen Ende der Preisspanne. Vergangene Woche wurden 5,98 Millionen Aktien platziert, was Einnahmen von insgesamt bis zu 251,2 Millionen Euro bedeutete. Aumann selbst bekommt 63 Millionen, der Rest geht an die Alteigentümer./stb/la

(AWP)