Merck & Co kann auf Krebsmittel bauen

Der Hoffnungsträger Keytruda hat dem US-Pharmakonzern Merck & Co im vierten Quartal aus der Patsche geholfen. Das Krebsmittel verkaufte sich besser als erwartet und half Umsatzverluste bei anderen Medikamenten, die ihren Patentschutz verloren haben, auszugleichen.
02.02.2017 13:28

Für die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2016 wies Merck 10,1 Milliarden US-Dollar Umsatz aus. Dies entsprach einem Rückgang von einem Prozent, der allerdings auf das Konto von Währungseffekten ging. Neben Krebsmitteln entwickelten sich auch Medikamente gegen Diabetes und Hepatitis C sowie Impfstoffe gut.

Unter dem Strich stieg der Gewinn um 21 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar. Je Aktie und um Sondereffekte bereinigt wies Merck für das vierte Quartal 0,89 Dollar Gewinn aus, was auch den Analystenschätzungen entsprach. 2017 will Merck zwischen 3,72 und 3,87 Dollar Gewinn je Aktie (2016: 1,74) erzielen sowie einen Umsatz zwischen 38,6 und 40,1 Milliarden Dollar (2016: 39,8). Der US-Konzern ist nicht zu verwechseln mit dem Pharmahersteller Merck KGaA aus Darmstadt./she/tos

(AWP)