Merck & Co zehrt weiterhin von Krebsmittel - Umsatzprognose leicht angehoben

Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat im zweiten Quartal etwas mehr Umsatz gemacht als von Analysten erwartet. Die Erlöse stiegen konzernweit um 1 Prozent auf 9,9 Milliarden US-Dollar, wie Merck am Freitag in Kenilworth im US-Bundesstaat New Jersey mitteilte. Besonders gut liefern wieder die Geschäfte mit dem Krebsmittel Keytruda, mit dem Merck fast 900 Millionen Dollar einnahm. Experten hatten hier mit deutlich weniger gerechnet.
28.07.2017 13:30

Auch der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,01 Dollar über den Analystenschätzungen. Verfehlt wurden diese allerdings mit der neuen Umsatzprognose, die der Pharmakonzern wegen einkalkulierter Währungseffekte nur leicht auf 39,4 bis 40,4 Milliarden Dollar nach oben geschraubt hat. Zuvor lag die Spanne bei 39,1 bis 40,3 Milliarden Dollar. Am Ziel für den bereinigten Gewinn je Aktie von 3,76 bis 3,88 Dollar hält Merck hingegen fest./kro/stb

(AWP)