Merck erhält Zulassung für Krebshoffnungsträger Bavencio (Avelumab) in Japan

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck darf seine Krebsimmuntherapie Bavencio nun auch in Japan vertreiben. Der Konzern erhielt vom japanischen Gesundheitsministerium eine Zulassung für das unter dem Namen Avelumab bekannte Medikament zur Behandlung eines aggressiven und seltenen Hautkrebses, wie Merck am Mittwoch in Darmstadt mitteilte.
27.09.2017 10:23

Bavencio ist der grösste Hoffnungsträger in der Pharmasparte von Merck, die lange unter einer Durststrecke litt. Bavencio ist schon in den Vereinigten Staaten und seit kurzem auch in der EU zur Behandlung des metastasierten Merkelzellkarzinoms zugelassen worden. Merck hat das Medikament zusammen mit dem US-Pharmariesen Pfizer entwickelt.

Der Darmstädter Konzern erhofft sich hohe Umsätze mit Bavencio, da sich Tests zur Behandlung weiterer Krebsarten in der letzten klinischen Stufe befinden. Eine Indikation gegen einen Tumor im Harntrakt ist zudem schon in den USA zugelassen. Bavencio ist ein Mittel aus der Immuntherapie. Sie zielt darauf, das körpereigene Abwehrsystem zu stärken, um Krebszellen zu zerstören./stk/als/jha/

(AWP)