Merck KGaA bekommt US-Zulassung für Medikamenten-Hoffnungsträger

Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat überraschend schnell die US-Zulassung für einen Hoffnungsträger aus seiner Wirkstoffentwicklung erhalten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA gab am Donnerstag das Mittel Avelumab zur Behandlung eines aggressiven und seltenen Hautkrebstyps (Merkelzellkarzinom) zum Verkauf frei. Die Darmstädter hatten das Mittel gemeinsam mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt. Es soll nun unter dem Namen Bavencio vermarktet werden.
23.03.2017 20:10

Die Jahre harter Arbeit hätten sich ausgezahlt, erklärte die Chefin von Mercks Gesundheitssparte, Belén Garijo. Im Herbst hatte Merck bei der FDA und beim europäischen Pendant EMA Zulassungsanträge eingereicht. Das Okay aus den USA kam nun zwei Monate früher als erwartet. Im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate stieg die Merck-Aktie um zweieinhalb Prozent zum Schlusskurs im regulären Xetra-Handel./das/edh

(AWP)