Merck rettet drittes Quartal mit Anteilsverkauf

Die Schwierigkeiten in seinem Flüssigkristallgeschäft und höhere Forschungskosten haben beim Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck das dritte Quartal überschattet. Gegenwind kommt auch zunehmend durch Währungseffekte. Nur dank eines Anteilsverkaufs stieg unter dem Strich der Gewinn, im eigentlichen Geschäft lief es aber schlechter. Konzernchef Stefan Oschmann hält gleichwohl an seinen Zielen für das laufende Jahr fest, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte.
09.11.2017 07:26

Von Juli bis September stiegen die Erlöse leicht um 0,1 Prozent und hielten sich mit 3,7 Milliarden Euro damit auf Vorjahresniveau. Trotz organischen Zuwächsen wirkte sich hier im Wesentlichen der gegenüber dem Euro schwächere Dollar aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um mehr als 8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich stieg der Gewinn um rund 41 Prozent auf 645 Millionen Euro, ausschlaggebend war hier insbesondere der Verkauf des Geschäfts mit biopharmazeutisch hergestellten Arzneien an den Fresenius-Konzern./tav/jha/

(AWP)