Metro hält ungeachtet von Aktionärsklagen am Zeitplan für Aufspaltung fest

Der Handelskonzern Metro will sich bei seinen Teilungsplänen nicht von Aktionärsklagen beirren lassen. Insgesamt seien der Metro vier Klagen zugestellt worden, teilte der Konzern am Freitag mit. Dennoch halte man am Zeitplan für die Spaltung des Konzerns in zwei unabhängige Gesellschaften fest.
10.03.2017 13:54

Metro hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich in zwei Teile zu spalten: einen Lebensmittelspezialisten, zu dem neben den Metro-Grossmärkten auch die Real-Supermärkte gehören, und einen Elektronikhändler mit dem neuen Kunstnamen Ceconomy, unter dessen Dach die Ketten Media Markt und Saturn agieren sollen. Die Hauptversammlung hatte den Plänen Anfang Februar zugestimmt.

"Wir sehen uns gut gerüstet für jegliche juristische Auseinandersetzung. Wir gehen unverändert davon aus, dass die Spaltung Mitte 2017 wirksam wird", sagte Metro-Chef Olaf Koch laut Mitteilung. Gegen die Spaltung hatte unter anderem Media-Saturn-Gründer Erich Kellerhals geklagt, mit dem der Düsseldorfer Konzern seit Jahren im Clinch liegt./she/stb

(AWP)