Mirabaud mit deutlich mehr Gewinn und stabilem Ertrag - AuM höher

Die Genfer Privatbankengruppe Mirabaud hat im Geschäftsjahr 2016 mehr Erträge und einen höheren Gewinn erwirtschaftet als in der Vorjahresperiode. Ebenfalls zulegen konnte die Bank bei den verwalteten Vermögen, diese stiegen um rund 4,7% auf insgesamt 33,1 Mrd CHF, wie Mirabaud am Mittwoch mitteilte.
22.03.2017 10:35

Die knapp gehaltenen Erträge von 289 Mio CHF (-0,7%) setzen sich zusammen aus einer Zinsmarge von 24,1 Mio CHF (+39%), Kommissionen von 227,7 Mio CHF (+0,4%) und den Ertrag aus dem Handelsgeschäft von 30,3 Mio CHF (-16,8%). Dem stand ein 2,4% tieferer Geschäftsaufwand von 244,4 Mio CHF gegenüber. Unter dem Strich resultierte ein konsolidierter Reingewinn von 31,6 Mio CHF, was einer Zunahme von 16,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögen betrugen per Ende 2016 insgesamt 33,1 Mrd CHF (einschliesslich 3,2 Mrd doppelt berücksichtigter Beträge), eine Zunahme von rund 1% gegenüber Ende 2015. Auf das Asset Management entfielen 8,1 Mrd und auf das Wealth Management 25 Mrd.

"In einem Wettbewerbsumfeld, das durch neue Vorschriften bestimmt wird, deuten unsere Jahresergebnisse auf eine gute Geschäftsführung hin", lässt sich Geschäftsführer Yves Mirabaud in der Mitteilung zitieren.

Die konsolidierte Bilanzsumme der Gruppe per Ende 2016 lag bei 4,32 Mrd CHF, verglichen mit 4,18 Mrd per Ende 2015. Zwei Drittel der Aktiven seien bei der SNB hinterlegt oder in kurzfristigen Staatsanleihen mit höchster Bonität investiert, so die Meldung. Die Kernkapitalquote erreichte 20%, was "deutlich über den Forderungen von Basel III" liege.

sta/cf

(AWP)