Mischkonzern Bouygues profitiert 2017 vom Wachstum im Telekomgeschäft

Der französische Mischkonzern Bouygues hat 2017 von deutlich besseren Geschäften in allen Bereichen profitiert. Angetrieben von einem hohen Wachstum seiner Telekomsparte steigerte Bouygues seinen Nettogewinn um knapp 50 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Der Umsatz stieg um 4 Prozent 32,9 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine um 10 Cent erhöhte Dividende von 1,70 Euro je Anteilsschein erhalten.
22.02.2018 09:09

Bouygues ist im Bau- und Immobiliengeschäft sowie der Telekommunikation vertreten und betreibt dazu noch die Sendergruppe TF1. Das Baugeschäft trug auch 2017 den Löwenanteil zu Umsatz und Ergebnis bei. Dabei profitierte das Unternehmen vom allgemeinen Immobilienboom sowie dem Verzicht auf margenschwache Bauprojekte. Umsatz und Ergebnis legten dadurch zu.

In der Telekomsparte zeigte sich vor allem das Mobilfunkgeschäft mit 1,7 Millionen neuen Kunden robust und erwies sich als stärkster Wachstumstreiber für die Gruppe. TF1 beschleunigte weiteren Angaben zufolge sein Wachstum in den Digitalgeschäften und konnte seinen Gewinn auch dank Einsparungen steigern.

Für das laufende Geschäftsjahr kündigte Bouygues eine weitere Steigerung der Profitabilität an. Alle drei Bereiche soll mit höheren Margen dazu beitragen./nas/stw/zb

(AWP)